Feuerwehreinsatz

Eine Tote und ein Schwerverletzter bei Hausbrand in Osterhofen

Am Samstagmittag ist in Osterhofen im Landkreis Deggendorf ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen. Eine 90-jährige Frau kam dabei ums Leben, ein Mann schaffte es schwer verletzt ins Freie.


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Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.

Von Redaktion idowa

Am Samstagmittag hat im Zentrum der Stadt Osterhofen ein Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften stattgefunden. Kurz Nach 12 Uhr wurden die Feuerwehren der Stadt Osterhofen, Altenmarkt und Winzer zum Brand eines Hauses in der Luitpoldsstraße alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte stellten direkt beim Eintreffen fest, dass bereits aus dem Dach schlugen, und erhöhten direkt die Alarmstufe. Es wurden die Wehren aus Langenarming, Moos, Niedermünchsdorf, Wallerdorf, Wallerfing, Stephansposching, Hengersberg, Künzing und Deggendorf mit dem Abrollbehälter Atemschutz nachalarmiert.

Die Einsatzleitung übernahm Kreisbrandrat Erwin Wurzer. Zur Unterstützung wurde auch die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung zum Brand gerufen. Durch Kreisbrandinspektor Jürgen Kainz, Kreisbrandmeister und Stadtkommandant Manfred Ziegler und weitere Kreisbrandmeister wurde Wurzer unterstützt, in dem der Einsatz auf mehrere Brandabschnitte eingeteilt wurde. Insgesamt waren über 150 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Feuerwehren mußten unter Atemschutz eine 90-jährige Bewohnerin bergen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb die Dame aber leider noch an der Einsatzstelle.

Massive Rauchentwicklung

Ein weiterer Bewohner konnte sich schwer verletzt selbstständig aus dem Haus retten, wurde vor Ort erstversorgt und mit dem Rettungswagen ins Klinikum transportiert. Zur Betreuung der Angehörigen und der Einsatzkräfte wurde die Notfallseelsorge hinzugerufen. Weil das Feuer enorme Rauchtwicklungauslöste, rief die Polizei über alle Medien dazu auf, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehren hatten mehr als 40 Atemschutzgeräteträger im Einsatz.

Eine weitere Schwierigkeit war, dass die Decken alte, sogenannte Fellbodendecken“ waren, durch die sich das Feuer schnell fraß. Im Haus war auch eine erhebliche Menge an Unrat gelagert, was den Feuerwehrkräften weitere Schwierigkeiten bereitete, teilte die Pressesprecherin der Feuerwehren Sandra Pöschl mit. Im Nachgang wurde auch das Technische Hilfswerk aus Deggendorf nach Osterhofen zur Unterstützung gerufen.

Ein spezielles Feuerwehrfahrzeug, der Skylift F40, war von der Werksfeuerwehr BMW ebenfalls zur Unterstützung der Feuerwehrkräfte nach Osterhofen geeilt. Von Seiten der Polizei waren Beamte der Polizeiinspektion Plattling und Kripobeamte aus Deggendorf und Straubing anwesend und übernahmen die Ermittlungen. Das schöne Samstagswetter und die Rauchentwicklung, aber auch durch die Diskussion in den Sozialen Medien zog es viele Schaulustige zum Luitpoldplatz. Diese verhielten sich erfreulicherweise vernünftig und blieben hinter den Sicherheitsabsperrungen. Die Straße im Umfeld des Brandobjektes musste für den Verkehr und Passanten gesperrt werden, die Feuerwehren leiteten den Verkehr im Stadtgebiet um.

Gegen 16 Uhr war das Feuer so weit gelöscht, dass die Warnmeldung wieder aufgehoben werden konnte. Das Wohnhaus ist komplett zerstört und einsturzgefährdet. Die Polizei gibt den Schaden mit etwa 500.000 Euro an.

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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften darum, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

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Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.

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Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.

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Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.

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Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.

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Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.