Leitartikel

Trotz viel Geld

Föderalismus und Ampel-Zank: Die deutsche Familienpolitik steckt fest

Deutschland ist ein reiches Land - trotzdem ist jedes fünfte Kind von Armut bedroht.


Von den Kindern aus gedacht, die im Zentrum der Familienpolitik stehen sollten, wäre es das Beste, zusätzliche Mittel in Schulen und Kindergärten zu stecken. Gerade die ersten Jahre der Kleinsten sind es, die für das ganze Leben entscheidend sind.

Von den Kindern aus gedacht, die im Zentrum der Familienpolitik stehen sollten, wäre es das Beste, zusätzliche Mittel in Schulen und Kindergärten zu stecken. Gerade die ersten Jahre der Kleinsten sind es, die für das ganze Leben entscheidend sind.

Deutschland wendet rund 120 Milliarden Euro pro Jahr für die Familienpolitik auf, dennoch verbessert sich die Lage nicht. In der Familienpolitik ist es wie auf anderen Politikfeldern auch: In Deutschland wird mit viel Geld nur Mittelmäßiges erreicht, siehe auch Bundeswehr und Gesundheitswesen.

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1 Kommentare:


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Frank H.

am 18.07.2023 um 10:41

Völlige Zustimmung ! Man sollte vielleicht auch einmal hinterfragen, wieso manche Erzieher und Lehrer ihren Beruf nicht mehr gern ausüben oder gar aussteigen. Geld ist nicht alles, dazu kommen wachsende Dokumentationspflichten, Einmischung besserwisserischer Eltern, sowie Respektlosigkeit und Bildungsresistenz von Kindern (die teilweise tatsächlich nach einigen Grundschuljahren weder vernünftig lesen und schreiben können, noch das kleine Einmaleins beherrschen). Es ist schwer dem entgegenzuwirken, aber es hilft auch nicht, wenn die Attraktivität dieser Berufe in der Praxis leidet.



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