Bayern-Ei-Prozess

Herr Pohlmann und die Eier

Am Gericht erwarten den früheren Bayern-Ei-Chef wütende Tierschützer und eine 75 Seiten lange Anklageschrift. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft, doch die Verteidiger sind siegessicher


Stefan Pohlmann (2. v. l. ) ist seit 2014 im Visier der Staatsanwaltschaft. Sie wirft ihm etwa gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge und gewerbsmäßigen Betrug vor. Sein Verteidiger Ulrich Ziegert (2. v. r. ) sieht dafür keine Belege.

Stefan Pohlmann (2. v. l. ) ist seit 2014 im Visier der Staatsanwaltschaft. Sie wirft ihm etwa gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge und gewerbsmäßigen Betrug vor. Sein Verteidiger Ulrich Ziegert (2. v. r. ) sieht dafür keine Belege.

Bilder von verrenkten Hühnerkörpern in engen Käfigen. Fotos zertrampelter Hennen auf Stahlgittern. Und ein Schriftzug: "Gefängnis für den Tierquäler!" Aktivisten der Soko Tierschutz halten die Plakate am Montagmorgen vor dem Eingang des Landgerichts Regensburg hoch. Die Bilder sollen aus Ställen der Firma Bayern-Ei in Niederbayern stammen. Drinnen, in Saal 104, sitzt der frühere Geschäftsführer des Unternehmens, Stefan Pohlmann, auf der Anklagebank. Ihn machen die Tierschützer verantwortlich für millionenfaches Tierleid.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat