Kommunalwahl

Die Sitz-Verteilung

Warum Kandidaten, die mehr Stimmen als andere hatten, doch keinen Sitz im Marktgemeinderat bekommen


Strahlender Sonnenschein herrschte am Sonntag bei den Kommunalwahlen und die Fahnen vor dem Schierlinger Schulhaus, das als Wahllokal diente, geben einen Hinweis auf den rechtsstaatlichen Ablauf von Wahlen.

Strahlender Sonnenschein herrschte am Sonntag bei den Kommunalwahlen und die Fahnen vor dem Schierlinger Schulhaus, das als Wahllokal diente, geben einen Hinweis auf den rechtsstaatlichen Ablauf von Wahlen.

Von Redaktion Laber

Das bayerische Kommunalwahlrecht macht es möglich, dass Kandidaten einer großen Partei, in Schierling der CSU, zwar mehr Stimmen für sich verbuchen als Kandidaten aus anderen Parteien, und doch nicht in den Marktgemeinderat einziehen. Der Grund liegt vor allem im System der "personifizierten Verhältniswahl", mit der jede Wählerstimme den gleichen Einfluss auf das Wahlergebnis hat, und zwar im Verhältnis der für die Parteien oder Wählergruppen abgegebenen Stimmen. Eine "Mehrheitswahl" würde diesem Anspruch nicht gerecht werden.

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