Schädlingskrise

Das wohl schlimmste Käferjahr aller Zeiten

Der Wald verändert sich durch Klimaereignisse rasant


Noch ist der Kampf gegen den Käfer nicht vorbei und er darf auch nicht an Besitzgrenzen enden. Alle Waldnachbarn sollten ihr Käferholz aufarbeiten und sich zum Beispiel einem Maschineneinsatz in ihrer Nachbarschaft anschließen

Noch ist der Kampf gegen den Käfer nicht vorbei und er darf auch nicht an Besitzgrenzen enden. Alle Waldnachbarn sollten ihr Käferholz aufarbeiten und sich zum Beispiel einem Maschineneinsatz in ihrer Nachbarschaft anschließen

Von Redaktion Viechtach

Die Bilanz des Bereichs Forsten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regen für das abgelaufene Jahr 2019 für die Waldbesitzenden und die Wälder in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau ist niederschmetternd. 2019 wird als das bislang schlimmste Käferjahr aller Zeiten gelten müssen. In beiden Landkreisen fiel mit 320.000 Festmeter borkenkäferbedingt so viel Schadholz in der Fichte wie noch nie im Privatwald an. Dazu kommen noch rund 200.000 Festmeter Schneebruchholz aus den Nassschneefällen im Januar 2019. Da in Trockenjahren auch weniger Holz in den Waldbeständen zuwächst, dürfte die Zeit des Vorratsaufbaus in den fichtenreichen Waldbeständen des Bayerischen Waldes der Vergangenheit angehören, so Stefan Schaffner, Bereichsleiter Forsten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regen.

Jetzt weiterlesen mit

  • alle Artikel auf idowa.de in voller Länge und deutlich weniger Werbung
  • als Abonnent unterstützen Sie Journalismus in Ihrer Region
  • einen Monat für 0,99 Euro testen, danach 9,90 Euro im Monat